
Nach einigem organisatorischen Durcheinander im Vorfeld bei dem ich erst ohne Unterkunft dastand und am Ende noch Probleme mit der Mitfahrgelegenheit auftraten löste sich das alles dann glücklicherweise noch in Wohlgefallen auf.
Eher unerfreulich blieb aber leider die Band-Auswahl bei der heuer sämtliche Cold Meat Bands völlig wegblieben , dazu kam dann noch daß alles was halbwegs interessant für mich gewesen wäre so dämlich gelegt wurde daß nur noch zwei Bands übrig blieben und ich auf Krach am Sonntag im Anker verzichten musste.
Glücklicherweise wurde noch kurz vor dem WGT bekanntgegeben daß heuer erstmals Neo-Romantik Parties stattfinden werden sowie ein Hofball mit historischen Tänzen
Los gings am Donnerstag, den 8.5. am späten Vormittag mit einer Reisetasche, zwei voll bestückten Kleiderbügeln, einer großen Kampftasche sowie Handtasche und Reifrock gen Leipzig.
Ungefähr um 13:30 Uhr stand ich dann mit Sack und Pack in meiner Unterkunft, der Wohnung einer Studentin aus Leipzig die liebenswerterweise mir und zwei anderen Damen Asyl gewährte über Pfingsten. Begrüsst wurde ich gleich von der ersten Katze unserer Gastgeberin, die zweite lies sich nach nafänglicher Skepsis dann aber auch durckraulen.
Da ich die erste war verbrachten wir die Zeit bis die anderen beiden Damen eintrafen mit Tee trinken und quatschen, gegen frühen Abend waren dann alle vollständig und wir schlugen uns per Tram zur Agra durch um unsere Karten gegen Bändchen einzutauschen und unsere restlichen Bekannten zu treffen.
Wir beendeten den Abend mit einem Glas Wein in aller Gemütlichkeit, immerhin sollten die folgenden Tage noch ermüdend genug werden ...
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Gastgeberkatze Amy |
und Gastgeberkatze Lina |
Freitag, 9.5.
Photo: Anabell Lee, www.voluptas.it |
Nach einem langen entspannten Frühstück gings ans erste Aufbretzeln, ich hatte für den ersten Tag meine Gruftfrancaise eingepackt. |
Samstag, 10.5.
Am Samstag habe ich mich in mein rotes Frübarock-Samtmonster gezwängt, trotz der doch recht warmen Temperatur - was sich als gute Entscheidung erwies da die darauffolgenden Tage noch wärmer werden sollten.
Zuerst ging es in die Innenstadt zum Schillerpark wo sich die Leute aus dem Natron und Soda-Forum trafen mit denen ich ein bisschen gequatscht habe und so wieder ein paar Leute in Natura sehen konnte.
Danach war erstmal eine kleine Futterpause an der Moritzbastei fällig und anschließend überbrückten wir die Zeit bis zum Konzert am Abend mit dem Besuch einiger Stoffläden in der Leipziger Innenstadt, was trotz der WGT-Besucher gewöhnten Leipziger etwas Aufsehen erregte - aber durchweg postives ;).
Das erste Konzert von grandiosen zwei Stück die mich in diesem Jahr interessiert hatten fand um 20:00 Uhr im Schauspielhaus statt. Collection D'Arnell Andrea kannte ich offengestanden eher vom Hören und nur ein paar wenigen Stücken, was ausreichte um mein Interesse zu wecken. Das Konzert war dank der traumhaften Musik großartig.
Danach schlugen wir uns per Tram nochmal zur Agra durch und wollten später eigentlich zur zweiten Neo-Romantik-Party, traten aber dann doch den Rückzug an da wir langsam die ersten Ausfall-Erscheinungen bemerkten und doch zu müde wurden um nochmal so lange durchzuhalten wie am Vortag.

Bild: Andre Bochow: bei Fotocommunity
Sonntag, 11.5.
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An diesem Tag gings erstmal Richtung Agra, allerdings wollte mein Kreislauf zuerst nicht ganz so wie ich wollte. Ein Glück daß ich die gut gefüllte Tram einigermassen überstanden habe und sich das Problem nach einem Glas Flüssigkeit und kurzem Abwarten wieder langsam gegeben hatte. |
Photo: Anabell Lee, www.voluptas.it |
Montag, 12.5.
Photo: Anabell Lee, www.voluptas.it |
Nachdem wir ziemlich lange geschlafen hatten und ich mich in mein gruftig-elizabetanisches Kleid verpackt hatte trafen wir vergleichsweise spät an der Agra ein um noch ein paar Sachen einzukaufen. Eigentlich hatte ich vor CD's mitzunehmen doch ich verlor dann die Lust mich durch unzählige CD-Stände zu graben, daher beschränkte sich der Einkauf auf ein paar dekorative Kleinteile, darunter ein Set Plätzen-Austecher in Katzenform. |
Dienstags ging es gegen Nachmittag auf den Heimweg. Den Vormittag musste ich zwangsweise noch in der Innenstadt zubringen, die letzte halbe Stunde verbrachte ich dabei an der Moritzbastei die ungewohnt leer war, im Gegensatz zu den vorangegangenen Tagen.
Das WGT's ging wieder einmal zu schnell vorbei, doch das nächste kommt bestimmt, immerhin braucht es ja auch ein bisschen Zeit um neue Gewänder zu nähen ;)
Abschliessend kann ich nur sagen: heuer war es dank der unglücklichen Band-Auswahl und noch unglücklicheren Programmzusammenstellung gemütlicher als die Jahre zuvor, aber trotzdem sehr schön.
Darüberhinaus ist es wie jedes Jahr besonders schön gewesen neue Leute kennenzulernen bzw in real zu treffen, insbesondere Gomizugama-sama und Neurofish die meine Mitbewohnerinnen waren sowie Bloody-Vampire, Patrizia und Caligo, Monstermutzel, Annelie von Übel, die de Solitudes, Obscura, Cruel, Camera Obscura und insbesondere auch Genofeva von Unruh. Nicht zu vergessen natürlich Viona.
Jetzt brauch ich ein paar Tage Zeit um die Reparaturarbeiten an einigen Kleidungsstücken zu machen und neues Zeug zu planen und zu nähen, dann kann das WGT 2009 kommen ...

Photo: Anabell Lee, www.voluptas.it
Von links: meine Wenigkeit, Annelie von Übel, Bloody-Vampire, Gomizugami-sama, , Genofeva von Unruh